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Vollständige Version anzeigen : Was leistet das Billigmakro wirklich ......


FREEWOLF
29.12.2006, 20:57
Ich habe ja seit heute diese "Billigscherbe" in meinem Sortiment. Eigentlich ist die Bezeichnung eine Beleidigung für das Objektiv denn es ist gut wenn man den günstigen Preis in Relation zur Leistung zieht ist es verdammt gut.
Ich wollte natürlich wissen ob mein gutes Stück o.k. ist (was bei Olympus sehr selten geprüft werden muss ) aber ich zeige den Test auch weil hier diverse Leute in letzter Zeit nach diesem Makro-Schnäppchen gefragt haben.

Zu Vorgehen:

Objektiv: das ist klar denke ich
Kamera: Pana L1
Motiv: auf einem 80g Kopierpapier welches auf einer Glasscheibe lag
Licht: 1 Walimex 150WS von vorne gegen die Kamera und 1 Metz MZ40 von unten manuell reguliert ausgelöst mit Mecalux11

Ich habe eine unserer "harten" Banknoten als Vorlage genommen da diese Oberfläche mit extrem vielen Farbwechsel und Strukturen sicher sehr ausagekräftig ist. Episode am Rande: ich war sehr überrascht dass CS2 mich selbst bei den Ausschnitten mit einem grossen Fenster warnte ich dürfe diese Banknote wohl bearbeiten könne sie aber nicht ausdrucken.

Das 1. Bild habe ich freihand und mit dem AF gemacht
Das 2. Bild ab Stativ mit AF zeigt die max. mögliche Nahgrenze
Das 3. Bild ab Stativ von Hand scharfgestellt + EX-25 und max. Nahgrenze
Das 4. Bild ab Stativ von Hand scharfgestellt + EX-25 + B&W Makrolinse (+10) und max. Nahgrenze

Die Serie wurde nur aus RAW's konvertiert (Kamera RAW Parameter auf Null) und verkleinert die 2. Serie habe ich bearbeitet um zu zeigen was machbar ist.

Das Objektiv ist Klasse und scharf bis in die Ecken :thumb_up:

FREEWOLF
29.12.2006, 21:24
Hier noch ein bearbeiteter Extremausschnitt von der Note. Es handelt sich um das aus 2 Dreiecken bestehende Quadrat im Haar des dargestellten Mannes und ich finde die Leistung einfach :thumb_up: :D

Staubuttjer
30.12.2006, 10:59
Da kann man wirklich nicht meckern ...

Jürgen