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Vollständige Version anzeigen : Neue Version von DigiKam


neumeister
20.03.2009, 20:01
Hallo,

DigiKam ist vor zwei Tagen in einer neuen Version erschienen. Läuft jetzt unter KDE4 und ist somit neben Linux und Windows auch unter Mac OS nativ zu betreiben.

Außerdem sind einige neu Features dazugekommen und etliche Fehler wurden bereinigt.

http://www.digikam.org/

Ralf van Hekeren
21.03.2009, 14:08
Klingt ganz interessant, aber die Installation?!?!
Scheint mir doch reichlich kompliziert zu sein, oder?

LG Ralf

phoenix66
22.03.2009, 09:19
Hallo,

DigiKam ist vor zwei Tagen in einer neuen Version erschienen. Läuft jetzt unter KDE4 und ist somit neben Linux und Windows auch unter Mac OS nativ zu betreiben.

Außerdem sind einige neu Features dazugekommen und etliche Fehler wurden bereinigt.

http://www.digikam.org/

Hallo Neumeister,

ich habe die Opensuse 10.3 auf dem Rechner und Digikam ist darin enthalten. Die Webseite kann man nicht als
Installationsquelle hinzufügen und bei "Packman" und "Opensource" gibt es auch keine Updates. Hast du ein paar Tipps, wie ich die Updates installieren kann? Bei GIMP bekomme ich keine installierbare Version 2.6.3, aktuell ist die V 2.6.5, sie ist nur für die Gnomeoberfläche verfügbar. Ich habe KDE 3.5. Das Update auf die Opensuse 11.1 will ich erst nach Einbau einer größeren Festplatte machen.

Gruß ein dankbarer Martin

neumeister
22.03.2009, 11:36
so dann werde ich als langjähriger Linuxuser und Verfechter von OpenSource mal etwas zum Installieren sagen.

Prinzipiell wird OpenSource Software als Quellcode bereitgestellt. Das ist ja Sinn und Zweck der Sache. Die Quellen des Programms sind offen und können von Jedermann angepasst werden. Also hat man als Benutzer dieser Software die Möglichkeit sich die Quellen zu besorgen und das Programm selbst zu compilieren....

Das ist aber natürlich nicht jedermanns Sache und ich als Informatiker bin da selbst auch zu faul dazu....
Aus diesen Grund gibt es unter Linux für die verschiedenen Systeme soggenannte Paketmanager. Das ist ein Programm welches die Installation und Updates der Software sowie die Abhängigkeiten zu anderen Softwarepaketen regelt. Im Paketmanager können dann verschiedene Paketquellen angegeben werden, welche im Prinzip ein Katalog von zur Verfügung stehender Software darstellen. Möchte ich jetzt eine Software über diese Paketquellen installieren sollte man diese Paketquellen zuerst synchronisieren, damit auch die aktuelle Versionen installiert werden. Nun kann man das gewünschte Programm über den Paketmanager installieren und dieser lädt die benötigte Software aus dem Internet, von CD, oder von einer lokalen Quelle (je nach eingestellten Paketquellen / Repositories). Deinstallieren geht dann natürlich auch über den Paketmanager.

Das Problem bei den Paketmanagern ist halt, das man nur die Software bekommt die andere in eine Paketquelle hinzugefügt haben (ich kann auch nichts aus dem Otto-Katalog bestellen, das nicht drin ist). Weiter verwenden verschiedene Linuxdistributionen auch verschiedene Paketsysteme. Auf Debian basierende Systeme (Debian, Ubuntu, Linux Mint und wie sie alle heisen) hab "dep"-Pakete, auf Redhat basierenden Systeme hat man "rpm" und Suse hat den komischen Yast. Jetzt kommt es halt drauf an wie gut die Quelle und Systeme gepflegt werden. Und auch wie man sich sein System konfiguriert. Die Software Pakete können nämlich in Kategorien wie "stabil", "instabil" etc eingeteilt. Wenn ich jetzt nur "stabile" Software installieren möchte, bekomme ich halt auch nicht die neusten Versionen....

Naja und es gibt auch die möglichkeit Paketmanager zu mischen also "rpm" auf einen Debian zu installieren etc. Oder sich einfach ein Paket von einer Internetseite runtezuladen und zu installieren....

Aber in der Regel kommt bei einen gut gepflegten System wie Ubuntu die gängige Software relativ schnell in die Paketquellen oder man bekommt vorgefertigte Paktet und muss nicht selbst installieren.

Unter MacOs gibt es für OpenSource Software auch Paketmanager wie MacPorts oder Fink.... und von Windows hab ich keine Ahnung :rolleyes:

neumeister
22.03.2009, 11:44
Hallo Neumeister,

ich habe die Opensuse 10.3 auf dem Rechner und Digikam ist darin enthalten. Die Webseite kann man nicht als
Installationsquelle hinzufügen und bei "Packman" und "Opensource" gibt es auch keine Updates. Hast du ein paar Tipps, wie ich die Updates installieren kann? Bei GIMP bekomme ich keine installierbare Version 2.6.3, aktuell ist die V 2.6.5, sie ist nur für die Gnomeoberfläche verfügbar. Ich habe KDE 3.5. Das Update auf die Opensuse 11.1 will ich erst nach Einbau einer größeren Festplatte machen.

Gruß ein dankbarer Martin

Keine Ahnung wie schnell Digikam 0.10 im Suse Repository drin ist, aber die Version 0.10 ist auch erst seit 4 Tagen verfügbar. Weiter ist basiert Digikam 0.10 vollständig auf KDE 4. Und warum Opensuse noch Gimp 2.6.3 hat :confused: wahrscheinlich ist der Rest noch als unstable markiert. Aber Suse und Yast sind jetzt nicht meine Welt. Keine Ahnung was die machen. Meiner Meinung nach ist man als normaler Anwender mit einem Ubuntu System am besten bedient. Gut Pflege der Standardpaketquellen und eine große Community im Internet. Da findet Google eigentlich immer eine Antwort auf die meisten Fragen.

starfinder
22.03.2009, 11:59
.... und von Windows hab ich keine Ahnung :rolleyes:

Hallo,
dann mach dir schnell Ahnung denn in deinem zukünftigen Job als Informi wirst du zu >95% win Rechner antreffen, meistens nicht als stand alone Lösung sondern im Serverbetrieb (z.B. RM400). Wenn man in grosse Firmen kommt findet man auch noch das BS2 vor für die Abarbeitung des Massengeschäfts (Banken, Krankenkassen, Versicherungen) als Emulation vom PC aus. Unix und mind. VBA sollten dann keine Fremdworte mehr sein. Ich rede da leider aus Erfahrung, allerdings den grössten Schrott finde ich SQL auf Unix.:)

Gruss Reiner

phoenix66
22.03.2009, 13:50
@Neumeister,

ich habe als einzig verfügbares Digikam-PlugIn die Version 0.9.3 heruntergeladen. Die Möglichkeit Programme,
die als TAR.gz-Dateien angeboten werden, zu kompilieren, ist mir bekannt, aber das ist nur etwas für Informatiker, Programmierer und Softwareentwickler. Der normale Linuxuser bringt nicht das Wissen mit für solche Umwandlungen. Ich bleibe bewußt bei Opensuse, weil es dafür die meiste Software und Treiber angeboten werden. Jedem Linuxuser sollte bekannt sein, daß sehr viele Hard-und Softwarehersteller an die Bereitstellung von Linuxversionen ihrer Produkte gar nicht denken. Deshalb bin ich gezwungen immer weiter eine Windowspartition auf der Festplatte zu unterhalten. Denn meine kostenpflichtigen Softwareanwendungen möchte ich weiter nutzen und bei Linux gibt es dafür den Emulator "Wine". Mit ihm kann man Windowssoftware nutzen, aber nicht installieren(Hardwaretreiber sind davon auch ausgenommen).

Gruß Martin